Hauptfachabteilung Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologische Gastroenterologie

Der Dünndarm - Duodenum, Jejenum, Ileum

An den Magen schließt sich der Dünndarm mit einer Gesamtlänge von ca. fünf Metern an. Er wird in die Abschnitte Duodenum (Zwölffingerdarm), Jejunum (Leerdarm) und Ileum (Krummdarm) unterteilt.

In das Duodenum münden die Ausführungsgänge der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse, worüber Gallenflüssigkeit bzw. Verdauungsenzyme zur Aufspaltung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten abgegeben werden. Diese Nährstoffe werden durch die Dünndarmwand in den Körper aufgenommen und zugleich der Wasserhaushalt reguliert.

Beschwerden bei Darmerkrankungen können sehr vielfältig sein: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle oder Verstopfung, Gewichtsverlust oder Blutabgang bedürfen aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen einer sorgfältigen Abklärung. So können Infektionen (zum Beispiel durch Viren oder Bakterien), Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Geschwüre, Ausstülpungen (sogenannte Divertikel) oder Einengungen der Darmwand zur genannter Symptomatik führen; an Gefäßveränderungen oder auch Durchblutungsstörungen muss ebenso gedacht werden wie an gut- und bösartige Tumoren. Krebserkrankungen des Dünndarms sind sehr selten und in den meisten Fällen gutartig.

Folgende Erkrankungen des Dünndarms diagnostizieren und behandeln wir:

  • Adenome
  • Zwölffingerdarm-Geschwüre
  • Angiodysplasien
  • Tumoren
  • Stenosen
  • Unklare Blutungen
  • Morbus Crohn
  • Zoeliakie (Sprue)
  • SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth, Dünndarm-Fehlbesiedlung)