Hauptfachabteilung Kardiologie und Pneumologie

Bewusstseinsstörungen / Synkopen

Der kurzzeitige, selbst endende Verlust des Bewusstseins wird Synkope genannt oder auch umgangssprachlich Kreislaufkollaps sowie Ohnmacht. Eine Synkope ist in der Regle kürzer als 20 Sekunden und führt häufig zu Stürzen. Patienten sprechen oft davon, dass sie „umgefallen sind“.

Symptome:

Nur manchmal kündigt sich der Verlust des Bewusstseins an. Starke Übelkeit, ein überraschender Schweißausbruch, Hitzegefühle sowie ein „flaues Gefühl im Magen“ samt „weicher Knie“ sind oft die Vorboten für eine beginnende Synkope. Zu den Warnzeichen gehören aber auch zwanghaftes Gähnen, Zittern, Blässe und ein Schwarzwerden vor den Augen. Auch Belastungssituationen spielen oft eine bedeutende Rolle.

Diagnose:

In einer ausführlichen Befragung (Anamnese) wird die unklare Bewusstlosigkeit vom Arzt erfragt. Hier gilt es festzustellen, ob es eine wirkliche Synkope war, was die Ursache sein könnte, ob Gefahr für den Patienten besteht oder auch, ob Entwarnung gegeben werden kann. Ergänzend sind zum Beispiel Langezeit-EKG-Messungen und Ultraschalluntersuchungen nötig.

Behandlungsmöglichkeiten:

Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach der genauen Diagnose der Bewusstlosigkeit. Sind plötzlich auftretende Herzrhythmusstörungen (kardiale Synkope) ursächlich, kam es zu einer orthostatischen Synkope (wenn man aus dem Liegen ganz schnell aufsteht) oder handelt es sich um eine reflexvermittelnde Synkope (bedingt durch einen Nervenreflex) unser Spezialisten-Team berät Sie zu den verschiedenen Therapien.