Hauptfachabteilung Kardiologie und Pneumologie

Herzschwäche - Herzinsuffizienz

Nach Schätzungen leben rund 1,8 Millionen Menschen mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) in Deutschland. Diese Krankheit entsteht durch die verminderte Pumpfunktion des Herzens.

Wenn die Pumpfunktion nicht mehr ausreicht, wird der menschliche Organismus mit zu wenig Blut, Sauerstoff und Substraten versorgt. Dies führt ohne Behandlung zu weiteren Schädigungen des Körpers. Das kann die Lebensqualität der Erkrankten überaus beeinträchtigen.

Symptome:

Die Herzschwäche kann sich über Jahre hinweg entwickeln. Am Anfang sind kaum Beschwerden wahrnehmbar. Die folgenden Erscheinungszeichen sind sehr verschieden. Sie beginnen bei Atemnot bei leichten Belastungen wie Treppensteigen. Oft treten auch Wassereinlagerungen (Ödeme) auf. Eine verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und Appetitlosigkeit zählen zu den weiteren Herzschwäche-Anzeichen.

Diagnose:

Neben der körperlichen Untersuchung, einer Blutuntersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt stehen zahlreiche Diagnose-Techniken zu Verfügung: Eine Röntgenaufnahme des Oberkörpers stellt Herzgröße und Form dar. Auch Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge können erkannt werden. Ein EKG und eine Ultraschalluntersuchung des Herzens ergeben weitere Informationen.

Dr. Elisabeth BöslChefärztin

Mittlerweile ist regelmäßige Bewegung ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Herzschwäche. In Abstimmung mit uns empfehlen wir vor allem Sportarten wie Spazierengehen, Wandern, Nordic Walking und Radfahren.

Behandlungsmöglichkeiten:

Die Behandlungsmöglichkeiten der Herzinsuffizienz richten sich nach der Schwere der Erkrankung und der zugrundeliegenden Ursache. Im Mittelpunkt steht die Herzkatheteruntersuchung zur Ursachenklärung.