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Kollegen mit Herz: So wird Familienfreundlichkeit im Krankenhaus St. Barbara gelebt

(07.07.2026)

Wie Familienfreundlichkeit auch in einem Krankenhaus mit einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigte das Krankenhaus St. Barbara bei einem Netzwerktreffen des Lokalen Bündnisses für Familien. 

Familienfreundlichkeit ist im Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara Schwandorf nicht nur eine Auszeichnung, sondern gelebter Bestandteil der Unternehmenskultur. Bestätigt wurde das Engagement erneut durch die Auszeichnung mit dem Gold-Siegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber im Landkreis Schwandorf“, die das Krankenhaus im Januar 2026 vom Lokalen Bündnis für Familien erhalten hat. Wie Familienfreundlichkeit auch in einem Krankenhaus mit einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigte das Krankenhaus St. Barbara nun bei einem Netzwerktreffen des Lokalen Bündnisses für Familien. Regelmäßig kommen die ausgezeichneten Unternehmen des Landkreises zusammen, um sich auszutauschen und voneinander erfolgreiche Konzepte kennenzulernen. Zehn Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen und Organisationen folgten der Einladung an die Steinberger Straße und erhielten spannende Einblicke in den Arbeitsalltag des Krankenhauses.

Familienfreundlichkeit beginnt mit Flexibilität

Eine moderne Arbeitswelt braucht individuelle Lösungen, das ist für Personalleiter Axel Buchheit klar: „Wir möchten, dass sich Beruf und Privatleben gut miteinander vereinbaren lassen. Gerade in einem Krankenhaus mit 24-Stunden-Betrieb ist das eine besondere Herausforderung, aber gleichzeitig unser Anspruch. Deshalb entwickeln wir unsere Arbeitszeitmodelle kontinuierlich weiter und bleiben als Arbeitgeber flexibel.“

Mehr als 1.000 Mitarbeitende profitieren von einer Vielzahl an Angeboten. Neben betrieblicher Altersvorsorge, Einkaufsvergünstigungen und Geburtstagszuwendungen gehören auch Unterstützungsangebote durch Pflegelotsen, Sozialdienst oder Seelsorge zum umfassenden Betreuungskonzept. Ein Angebot, das weit über klassische Zusatzleistungen hinausgeht. Ebenso wichtig sind gemeinsame Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärken. Das Angebot reicht vom Lauftreff über Teams beim Landkreislauf bis hin zur Teilnahme am Stadtradeln.

Gemeinsam arbeiten – gemeinsam erleben

Wie Familienfreundlichkeit auch über den Arbeitsplatz hinaus gelebt wird, zeigte der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Christian Pirzer. Ein besonderes Erfolgsprojekt ist die kostenlose Ferienbetreuung während der Sommerferien für Kinder von Mitarbeitenden, die seit mehreren Jahren angeboten wird. Ebenso selbstverständlich sind gemeinsame Sommerfeste und Weihnachtsfeiern, zu denen die Beschäftigten ihre Familien mitbringen.

„Die große Resonanz auf unsere Veranstaltungen und die Ferienbetreuung zeigen uns, dass wir damit genau den Bedürfnissen unserer Kolleginnen und Kollegen entsprechen. Wir können sie dadurch entlasten und gleichzeitig schöne gemeinsame Erlebnisse schaffen“, berichtet Christian Pirzer.

Das Miteinander macht den Unterschied

Bei einer exklusiven Führung hinter die Kulissen des Krankenhauses nutzten die Gäste die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich über die gelebte Familienfreundlichkeit auszutauschen. Besonders interessierte die Besucherinnen und Besucher, welche Maßnahmen bei den Mitarbeitenden den größten Mehrwert schaffen.

Für Geschäftsführerin Janina Philipp, Personalleiter Axel Buchheit und MAV-Vorsitzenden Christian Pirzer lautet die Antwort eindeutig: Es sind nicht in erster Linie materielle Vorteile oder Geschenke, sondern vor allem das starke Gemeinschaftsgefühl. Gemeinsame Aktivitäten, die Menschen aller Berufsgruppen und Generationen zusammenbringen, wie der Landkreislauf oder das Stadtradeln, fördern den Zusammenhalt auch auf interprofessioneller und interdisziplinärer Ebene und schaffen Identifikation mit dem Arbeitgeber.

Damit verdeutlicht das Krankenhaus St. Barbara, dass Familienfreundlichkeit kein Einzelprojekt ist. Echte Familienfreundlichkeit zeigt sich im Alltag – genau dort, wo der Arbeitsalltag von Flexibilität, starkem Miteinander und dem gegenseitigen Schätzen geprägt wird. All das zusammen wirkt nicht nur zur Mitarbeiterzufriedenheit, sondern auch letztlich für das Wohl der Patientinnen und Patienten.