Hauptfachabteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin

Künstliches Kniegelenk

Die Knie-Totalendoprothese

Das Kniegelenk ist ein komplexes Gebilde aus Knorpel, Bandverbindungen und Menisken. Wenn der Knorpel in seiner Struktur beschädigt ist, entsteht eine Arthrose des Kniegelenks. Der Patienten leidet dann an Schmerzen und geringer Beweglichkeit. Insbesondere der Schmerz führt zu einer deutlichen Verminderung der Aktivität und der Lebensqualität.

Den Zeitpunkt bestimmen ausschließlich Sie selbst!

Wenn Ihr Leidensdruck so angestiegen ist, dass jeder Schritt schmerzt und Sie für sich sagen können: "Nein, so mache ich nicht mehr weiter", dann ist der Moment gekommen, in dem Sie sich eventuell sogar für eine Endoprothese, ein künstliches Gelenk, entscheiden.

Wir unterstützen Sie bei dieser Entscheidung mit eingehender Erklärung Ihrer Befunde, Aufklärung über nicht-operative Maßnahmen wie auch über alle Vor- und Nachteile einer Knie-Endoprothese. Bei der Implantation eines künstlichen Kniegelenkes folgen wir den modernsten Standards und verwenden die bewährtesten Materialien.

Behandlungsmethoden

Zur Linderung der Beschwerden steht eine Vielzahl konservativer Behandlungsmethoden zur Verfügung. Diese sollte jeder Patient in Anspruch nehmen. Erst wenn die Beschwerden so groß sind, dass sie nicht mehr helfen, ist ein künstlicher Kniegelenkersatz sinnvoll. In einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass zwar nicht alle Patienten durch den Kniegelenkersatz vollständig beschwerdefrei werden, jedoch bei dem überwiegenden Teil eine erhebliche Verminderung von Schmerzen und eine Verbesserung der Beweglichkeit zu erwarten ist.