Koloproktologisches Zentrum

Zertifiziertes Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie bietet Dickdarm-Chirurgie auf höchstem Niveau

Entzündungen oder Divertikel im Darm kommen ebenso wie Hämorrhoiden oder Analfisteln in jedem Alter vor. Wer sie hat, spricht nicht unbedingt gern darüber. Dennoch ist es gut zu wissen, dass es auch dafür sehr kompetente Hilfe vor Ort gibt.

Dr. Detlef Schoenen, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, und sein Team sind bereits seit 2009 als „Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie“ zertifiziert. Die Hauptfachabteilung zählt zu den wenigen  Kompetenzzentren für chirurgische Koloproktologie in Bayern.

Leistungen von externen Prüfern bestätigt

Von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Coloproktologie (CACP) sowie der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) wurde dieser hohe medizinische Anspruch seit 2009 immer wieder von externen Prüfern bestätigt. Überprüft wird unter anderem, ob bundesweit geltende Qualitätsstandards erfüllt und zahlreiche diagnostische und operative Leistungen nachgewiesen werden können. Zudem muss ein solches Zentrum über bestimmte medizinische Geräte und ein versiertes Team aus Ärzten, Pflegekräften, speziell geschultem Funktionspersonal sowie Stoma-Therapeuten verfügen.

Die Koloproktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Dickdarms (Kolon) und des Enddarms (Proktologie).

Ins Schwandorfer „Kompetenzzentrum für Koloproktologie“ kommen unter anderem Patienten mit Erkrankungen des Dickdarms wie Passagestörungen (Obstipation), Divertikeln (Divertikulitis), komplizierten Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und vor allem bösartigen Darmtumoren (Darmkrebs). Die operative Behandlung von Darmkrebs stellt dabei einen wichtigen Schwerpunkt dar. Bei der Überprüfung wurden dem Zentrum erneut eine hohe medizinische Qualität und insbesondere sehr gute Langzeitergebnisse bestätigt. Aber auch Patienten mit Hämorrhoiden, Einrisse in der Afterschleimhaut (Analfissuren), Analfisteln und Analabszesse, Blutgerinnsel in den äußeren Venen des Afters (Perianalthrombose), Hautlappen am After (Marisken) oder Feigwarzen kommen zu Dr. Detlef Schoenen in die Sprechstunde.

„Viele schämen sich, über Beschwerden im Bereich des Afters zu sprechen. Weil das Thema häufig verschwiegen wird, wissen die Betroffenen sehr wenig darüber und gehen oft erst nach einigen Selbstbehandlungs-Versuchen zum Arzt. Die Krankheitsursache wird deshalb oft nicht früh genug erkannt und der Leidensweg dadurch unnötig verlängert“, warnt der Chefarzt.  Deshalb möchte er mit seinem Kompetenzzentrum und in enger Zusammenarbeit mit der Hauptfachabteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologische Gastroenterologie auch eine Anlaufstelle für Betroffene vor Ort schaffen.