Simulationstraining

Immer für den Ernstfall bereit und ausgebildet

Simulationstraining ist eine hochmoderne und besonders effektive Form des Lernens, die es ermöglicht, erlerntes Wissen in geschütztem Rahmen anzuwenden und einzuüben. So können Ärzte und Pflegepersonal aller Ausbildungsstufen wichtige Abläufe und die optimale Zusammenarbeit trainieren, ohne den Patienten zu gefährden. Simulationspuppen imitieren den Zustand des Patienten verblüffend echt und spiegeln so für die Trainierenden absolut reale Versorgungsituationen wider. Die Anpassung des eigenen Verhaltens und das Lernen aus dem Erlebten erfolgt in professionell geleiteten Nachbesprechungen, sogenannten Debriefings.

Simulationstraining im Schockraum zur Versorgung Schwerstverletzter

Schwerstverletzte Patienten, sogenannte Polytraumen, stellen an die Versorgenden in den ersten Minuten und Stunden höchste Anforderungen. Alle Beteiligten arbeiten in maximaler Anspannung, denn der Patient ist lebensgefährlich verletzt, und es ist an objektiven Informationen zu Beginn so gut wie nichts bekannt. Binnen Minuten müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Leben retten. Damit jeder Handgriff sitzt, muss die Versorgung mit Hilfe unterschiedlichster Szenarien immer wieder trainiert werden. Sämtliche Fachärzte der Zentralen Notaufnahme durchlaufen eine ATLS-Schulung und sind in der Lage, schwerverletzte Patienten entsprechend zu behandeln.

Simulationstraining in der Endoskopie

Ein regelmäßiges Simulationstraining zum Management von Komplikationen in der Endoskopie wird als wichtige Empfehlung in der S3-Leitlinie zur Sedierung in der Endoskopie gefordert und bei uns im Krankenhaus durchgeführt.

Training von Notfällen in der Geburtshilfe

Um im Notfall möglichst schnell und medizinisch zielführend handeln zu können, ist es essentiell in definierten zeitlichen Abschnitten immer wieder auftretende Notfälle in der Geburtshilfe zu trainieren. Nur so wird gewährleistet, dass alle beteiligten Berufsgruppen und vor allem bei selten vorkommenden Krankheitsbildern, bei denen ein schnelles Eingreifen das Outcome maßgeblich beeinflusst, im Notfall routiniert zu handeln.

Aus diesem Grund trainieren wir in unserer Abteilung drei bis vier Mal jährlich Notfälle wie Schulterdystokie, Reanimation von Neugeborenen oder die Notsectio im Team.
Jährlich findet mindestens einmal  ein mehrstündiges Reanimationstraining von Neugeborenen mit einem theoretischen und praktischen Teil unter der Leitung der Pädiater des Perinatalzentrums der Klinik St. Hedwig in Regensburg zusammen mit Hebammen, Geburtshelfern, Anästhesisten und Pflegekräften in unserem Haus statt.

Einmal jährlich führen wir eine Perinatalkonferenz durch. Hierbei werden alle von uns in die Kinderklinik St. Hedwig verlegten Kinder bezüglich der Erstversorgung und des weiteren Outcomes besprochen. Alle Ärzte unserer Abteilung nehmen regelmäßig einmal monatlich an der Onlinefortbildung Gyn-ToGo Geburtshilfe teil. Sicher ist sicher!

Notfallmedizinisches Training

Das notfallmedizinische Management von schwer kranken Patienten ist eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte. Diese Situationen trainieren wir mehrfach jährlich in einem Teamtraining. Grundlage hierfür sind die notfallmedizinischen Leitlinien.  Unsere Notfallmediziner  sind zertifizierte Ausbilder für

  • ALS (Advanced Life Support)
  • BLS (Basic Life Support)
  • ATLS (Advanced Trauma Life Support)

Konsequentes und wiederholtes notfallmedizinisches Teamtraining sorgt für ein hohes Niveau an professioneller Versorgung in Situationen, die lebensrettende Maßnahmen erfordern.
Sicher ist sicher!